Datenschutzhinweise für Mandanten
Information nach Art. 13 DSGVO
1. Verantwortlicher
2. Zwecke und Rechtsgrundlagen
Wir verarbeiten die Daten, die Sie uns im Rahmen der Mandatsanbahnung und -bearbeitung mitteilen (Stammdaten, Kommunikationsdaten, Angaben zum Sachverhalt sowie Zahlungsdaten), sowie Daten, die wir von Gerichten, Behörden und der Gegenseite erhalten. Wir verarbeiten sie zu folgenden Zwecken:
- Bearbeitung des Mandats, einschließlich außergerichtlicher und gerichtlicher Vertretung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO);
- Erfüllung gesetzlicher Pflichten, insbesondere aus der BRAO, der AO und dem HGB (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO);
- Identifizierung und Dokumentation nach dem Geldwäschegesetz, soweit wir hierzu verpflichtet sind (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m. §§ 10 ff. GwG);
- Abrechnung, Forderungsmanagement und Verteidigung gegen Ansprüche, soweit dies zur Wahrung unserer berechtigten Interessen erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
3. Empfänger
Eine Weitergabe Ihrer Daten erfolgt nur, soweit dies für das Mandat erforderlich ist oder Sie eingewilligt haben. Empfänger können sein: Gerichte, Staatsanwaltschaften und Behörden; die Gegenseite und deren Rechtsvertreter; Versicherungen, insbesondere Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherungen; IT-Dienstleister und Anbieter der Kanzleisoftware, die in unserem Auftrag nach Art. 28 DSGVO tätig sind; Post- und Zustelldienstleister. Unsere Verschwiegenheitspflicht (§ 43a Abs. 2 BRAO, § 203 StGB) bleibt unberührt.
4. Übermittlung in Drittländer
Eine Übermittlung in Länder außerhalb der EU/des EWR ist nicht beabsichtigt.
5. Speicherdauer
- Handakten: sechs Jahre nach Beendigung des Mandats (§ 50 Abs. 2 BRAO), soweit keine längeren Fristen gelten.
- Buchhaltungs- und Abrechnungsunterlagen: je nach Art sechs bis zehn Jahre (§ 147 AO, § 257 HGB).
- Unterlagen zur Identifizierung nach dem GwG: fünf Jahre (§ 8 GwG).
6. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21). Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3). Einschränkungen Ihrer Rechte können sich aus unserer anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht ergeben (§ 29 BDSG).
Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Für unsere Kanzlei zuständig ist: Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen.
7. Pflicht zur Bereitstellung
Die Bereitstellung Ihrer Daten ist für die Mandatsbearbeitung erforderlich. Ohne diese Daten können wir das Mandat nicht annehmen oder bearbeiten. Für die Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz sind wir gesetzlich zur Erhebung verpflichtet. Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling findet nicht statt.
Mustertext ohne Gewähr; vor Verwendung durch die Kanzlei bzw. den Datenschutzbeauftragten zu prüfen.