Kommunale Kassen ziehen jedes Jahr dutzende Gebührenarten ein. Jede braucht ein gültiges SEPA-Mandat — in vielen HKR-Verfahren als eSEPA-Mandat bezeichnet, heute aber meist noch auf Papier, oft mit fehlender Mandatsreferenz und unleserlicher IBAN. MandatDirekt ersetzt das Formular durch einen Link oder QR-Code im Bescheid.
Jede Gebührenart kann mit eigener Mandatsreferenz, eigenem Bescheidlauf und eigener Pre-Notification laufen — und trotzdem aus einem Pool gepflegt werden.
Bescheid mit QR-Code, Mandat im selben Schritt erteilt. Pre-Notification automatisch zum nächsten Fälligkeitstermin.
Jährliche Anpassung der Tonnengrößen ohne neues Mandat — nur die Bürger:innen mit Bankwechsel müssen aktiv werden.
Mandate für Grabnutzungsrechte oft über Jahrzehnte. Versionierte Bestandshistorie ersetzt den Aktenordner.
Halbjahreswechsel ohne Brief-Aktion: ein Link an alle Eltern, Mandate werden aktualisiert.
Kleinbeträge, viele Mandate, hohe Abbruchquote im Papierprozess. Online-Mandat senkt die Säumigkeitsquote spürbar.
Einmaliges oder wiederkehrendes Mandat, je nach Buchung. Sachbearbeiter:in stößt den Link aus der Buchungsmaske an.
Die kurze Antwort: Es ist rechtlich identisch zum Papier, prozessual deutlich besser dokumentiert.
| Anforderung | Papier-Mandat | MandatDirekt |
|---|---|---|
| SEPA-Verordnung 260/2012 | erfüllt | erfüllt — gleiche Pflichtangaben, sauberer dokumentiert |
| 14-Monats-Nachweispflicht | im Aktenordner | revisionssicher mit Audit-Trail |
| 10 Jahre handelsrechtliche Aufbewahrung | physisch, schwer durchsuchbar | versioniert, exportierbar |
| DSGVO Art. 28 (Auftragsverarbeitung) | nicht erforderlich | AVV liegt vor, TOM dokumentiert |
| Barrierefreiheit (BFSG / BITV / WCAG 2.2) | nicht zugesichert | Stufe AA für den Wizard zugesichert |
| OZG / Once-Only | nein | Mandat kann aus Bürgerportal-Identität vorausgefüllt werden |
| FIM-Stammdatenmodul (Person, Adresse, Bankverbindung) | nicht maschinenlesbar | Datenfelder kompatibel — Export für FIM-konforme Online-Antragsstrecken |
Nein. Der Mandats-Wizard funktioniert anonym über Link oder QR-Code im Bescheid. Falls Sie ein Bürgerkonto betreiben, integrieren wir den Wizard nahtlos — die Identität wird dann übernommen.
Ja. Für jede rechtlich getrennte Einheit (Kämmerei, Eigenbetrieb, Zweckverband-Anteil) hinterlegen wir eine eigene Gläubiger-ID und ein eigenes Mandatsreferenz-Schema.
Über Webhook, SFTP-Export oder REST-API — je nachdem, was Ihr HKR-/Kassenverfahren akzeptiert. Standard-Mappings für die gängigen kommunalen Lösungen sind vorhanden, individuelle Anbindungen bauen wir im Pilot.
Wir importieren Bestände als „Altmandate“ mit Original-Erteilungsdatum und Scan. Neuere Versionen ersetzen das Original, ohne dass die SEPA-Pre-Notification eine Lücke bekommt.
Der Wizard erreicht WCAG 2.2 Stufe AA. Für das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG, ab Juni 2025) ist das in den meisten Auslegungen ausreichend; wir liefern eine konkrete Konformitätserklärung.
Wir zeigen Ihnen einen Mandats-Wizard, der schon mit Ihrem Wappen, Ihrer Farbgebung und einer typischen Gebührenart Ihrer Kommune läuft.