Abwassergebühren werden in den meisten Kommunen getrennt nach Schmutzwasser und Niederschlagswasser berechnet — mit eigenem Gebührenbescheid und eigener Mandatsreferenz. MandatDirekt unterstützt beide Gebührenarten in einem Workflow: ein QR-Code im Bescheid, ein Mandat für beide Positionen oder zwei getrennte — ganz nach Ihrer Kassenstruktur.
Die getrennte Kalkulation von Schmutz- und Niederschlagswasser ist gebührenrechtlich sauber — schafft aber doppelten Mandatsaufwand, wenn der Prozess nicht digitalisiert ist.
Schmutzwassergebühren richten sich nach dem Trinkwasserverbrauch (Kubikmeter), Niederschlagswassergebühren nach der versiegelten Fläche (Quadratmeter). Für jede Gebührenart eine eigene Mandatsreferenz — bisher zwei Papierformulare.
Baut ein Haushalt eine neue Terrasse oder versiegelt zusätzliche Fläche, ändert sich die Niederschlagswassergebühr. Das Mandat muss angepasst werden — ein Vorgang, der bisher ein neues Formular und einen neuen Brief erfordert.
In Regionen mit mehreren Abwasserzweckverbänden kann ein Haushalt unterschiedliche Gläubiger für Abwasser und Trinkwasser haben. MandatDirekt unterstützt mehrere Gläubiger-IDs unter einem Dach.
MandatDirekt passt sich an Ihre Gebührenstruktur an: ein kombiniertes Mandat für Schmutz- und Niederschlagswasser, oder zwei getrennte mit eigenen Referenzen.
Wenn Schmutz- und Niederschlagswasser auf demselben Bescheid erscheinen, reicht ein QR-Code. Das Mandat deckt beide Positionen ab — die Mandatsreferenz enthält beide Gebührenarten, strukturiert nach Ihrem Schema.
Wenn Ihre Kasse getrennte Mandate verlangt (z. B. weil unterschiedliche Kostenstellen abgebucht werden), erstellt MandatDirekt zwei separate Mandate aus einem einzigen Bürger-Prozess. Kein doppelter Aufwand für die Bürger:in.
MandatDirekt kann Abwasser- und Trinkwasser-Mandate verknüpfen. Ändert sich die IBAN, wird sie für alle verknüpften Mandate gleichzeitig aktualisiert — kein separater Update-Prozess pro Sparte.
Unterstützte Systeme: WIBAS, AMTEA, Infor M3, SAP IS-U und kommunale Eigenentwicklungen über REST-API. Die Übergabe erfolgt in Echtzeit oder per nächtlichem Batch, je nach System.
Ja, wenn Ihr Gebührensystem die neue Fläche als Ereignis meldet. MandatDirekt empfängt den Webhook, berechnet den neuen Betrag nach Ihrem Gebührenschlüssel und löst einen Mandats-Update-Link aus — der Haushalt bestätigt die Änderung per Klick.
Direkteinleiter zahlen keine städtische Abwassergebühr. In MandatDirekt können solche Haushalte als Ausnahmefall markiert werden, sodass kein Mandats-Token erzeugt wird — auch wenn sie im Gebäuderegister geführt sind.
Ja. MandatDirekt bietet einen kombinierten Wizard für Stadtwerke, die beide Leistungen erbringen. In einem einzigen Durchlauf erteilt die Bürger:in Mandate für Wasser, Abwasser und optional weitere Sparten.
Wir zeigen Ihnen in der Demo, wie der kombinierte Abwasser-Bescheid mit QR-Code aussieht und wie die Übergabe an Ihre Entwässerungssoftware technisch funktioniert.